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Unterstützung für die Beschäftigten im Bildungsbereich!

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BABE-Kollektivvertrag: Verhandlun­gen für die beschäftigten im privaten Bildungsbereich wieder ergebnislos unterbrochen.

Die Kollektivvertragsverhandlungen der Gewerkschaften GPA-djp und Vida mit der Arbeitgeber-Vereinigung BABE sind wieder gescheitert (derzeit in der 4. Verhandlungsrunde).

Der BABE-Kollektivvertrag:

Der BABE-Kollektivvertrag ist in seiner aktuellen Version seit 1. Mai 2008 in Kraft und galt bisher für Betriebe, Unternehmen und Vereine mit Mitgliedschaft in der Berufsvereinigung der Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen privater Bildungseinrichtungen (BABE). Mitglieder der BABE sind gemeinnützige Bildungseinrichtungen wie das Berufsförderungsinstitut (BFI) und die Wiener Volkshochschulen GmbH, wie auch zahlreiche profitorientierte Bildungsanbieter (private Unternehmen). Die Stadt Wien spielt als Eigentümer bzw. Geldgeber auch eine wichtige Rolle: als Eigentümer der der Wiener Volkshochschulen GmbH (74,9 % der Verband Wiener Volksbildung und zu 25,1 % die Stadt Wien direkt) und die Interface Wien GmbH (ausgegliedertes Unternehmen der Stadt Wien über die MA 17).

Mehr zum Thema "Ausgliederung und die Stadt Wien".

Betriebsversammlung im offenen Raum am 27. April 2011

Am 27. April organisierten die Gewerkschaften gemeinsam mit den Betriebsräten der betroffenen Unternehmen und Vereine eine Betriebsversammlung im offenen Raum vor dem Gebäude der GPA-djp in der Schlachthausgasse. Die folgende 4. Runde der KV-Verhandlungen scheiterte wieder. Laut Information der GPA-djp werden in den betroffenen Unternehmen und Vereinen weitere Aktionen und Betriebsversammlungen stattfinden.

Die aktuelle Information auf der Seite der Gewerkschaft GPA-djp.

Weitere Infos - auch zur laufenden Protest-Unterschriftenaktion im Internet:

Aussendung der GPA-djp vom 27. April:

Private Bildungseinrichtungen: KV-Verhandlungen nach langem Ringen erneut unterbrochen

Kein weiterer Verhandlungstermin vereinbart - Österreichweit Aktionen und Versammlungen

Verhandlungen erneut ergebnislos unterbrochen.

Auch in der 4. Verhandlungsrunde kein fairer Kompromiss erzielbar

1500 Menschen in ganz Österreich hatten sich am Vormittag des 27. April in Betriebsversammlungen demonstrativ hinter das Verhandlungsteam der ArbeitnehmerInnen und dessen Position gestellt. Ein fairer Kompromiss war mit der Arbeitgeberseite dennoch nicht erzielbar. Nachdem ein unzureichendes Angebot gelegt wurde, versuchte das Verhandlungsteam der ArbeitnehmerInnen dennoch einen Schritt auf die Arbeitgeber zuzugehen. Das Kompromissangebot wurde aber zurückgewiesen und die Verhandlungen ergebnislos unterbrochen.

Ab nächster Woche starten daher in allen Bildungseinrichtungen in ganz Österreich Aktionen und Versammlungen.

(mehr auf der GPA-djp-Homepage)

Die Vernetzungsgruppe Soziales ruft auf: Bitte unterstützt die KollegInnen im Bildungsbereich und die Gewerkschaft mit einer Online-Unterschrift!

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