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Die Gewerkschaften GPA-djp und vida haben heute ihr Finanzierungsmodell fĂĽr die Pflege in Ă–sterreich vorgestellt. Ein sehr erfreuliches Papier.

Kosten der Pflege bis 2030: von 4 Mrd. 2010 auf 8,5 Mrd. 2030

Laut Prognose der Statistik Austria wird die Zahl der über 75-jährigen Menschen von derzeit knapp über 660.000 bis 2030 auf über eine Million ansteigen: jede/r neunte BewohnerIn Österreichs wird dann über 75 Jahre alt sein.

Mit der Alterung unserer Gesellschaft steigt natürlich der Pflegebedarf. Weiters ist davon auszugehen, dass der extrem hohe Anteil bislang informell (nämlich 80 %!) erbrachter Pflege- und Betreuungsleistungen – überwiegend von weiblichen Haushalts- bzw. Familienangehörigen - aufgrund steigender Erwerbstätigkeit, rückgängier Geburtenrate und wachsender Einpersonenhaushalte deutlich zurückgehen wird.

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Seit gestern ist es fix. Bund, Länder und Gemeinden haben sich auf die Einrichtung und Dotierung eines Pflegefonds geeinigt. Bis 2014 soll dieser mit 685 Mio. Euro dotiert sein, zu zwei Drittel vom Bund, zu einem Drittel von Länder und Gemeinden finanziert.

Gleichzeitig wurde vereinbart, dass bis 2012 Gesetzgebung und Vollziehung des Landespflegegeldes Bundessache sein wird. Derzeit ist das Pflegegeldsystem ja bekannterweise sehr zersplittert, so splittert sich etwa das Landespflegegeld auf 280 Träger (!) auf, das Bundesspflegegeld immerhin „nur“ auf 23 Träger – die jeweiligen Pensionsversicherungen. (siehe STANDARD-Artikel)

...weiterlesen "Der Pflegefonds kommt -- die FinanzierungslĂĽcke bleibt"

Wir wollen ab jetzt bis vorerst 31. August 2010 alle KollegInnen, BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich dazu aufrufen, mit uns gemeinsam Druck für weitere öffentlich sichtbare Aktionen für eine Sozialmilliarde im Herbst 2010 zu erzeugen und unsere zuständigen Gewerkschaften sowie den ÖGB zum Handeln aufzufordern - mittels hoffentlich breit gestreuter Telefon-Mail-Aktion an die Gewerkschafts-Vorsitzenden, -StellvertreterInnen und sonstige Zuständige.

Worum gehts?

...weiterlesen "Aufruf: Fordere Deine Gewerkschaft auf etwas zu tun!"