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Am 16. Juni 2016 stellte die KIV/UG im Rahmen eines Pressegesprächs das „Schwarzbuch Kranker Anstaltenverbund“. Mit dieser Sammlung vielfältiger Problemlagen in den Wiener Spitälern will die KIV/UG einmal mehr ins Bewusstsein rufen, wie schwierig die Arbeitsbedingungen in der Pflege und im Gesundheitsbereich sind. Und das dringener Handlungsbedarf besteht – vor allem bei den Entscheidungsträgern im KAV und der Gemeinde Wien.

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Vorgestellt wurde das Schwarzbuch von den beiden KIV/UG-PersonalvertreterInnen im KAV, Biju Onatt und Silvia Tauchner. Ihre zentrale Kritik am Verhalten des Krankenanstaltenberundes: „Die Arbeitsbedingungen in den Wiener Krankenanstalten sind von Einsparungen, Personalmangel, steigendem Arbeitsdruck und einer damit verbundenen Zunahme an Krankenständen geprägt. Unsere KollegInnen im Pflegebereich arbeiten zunehmend am Limit. Der Krankenanstaltenverbund der Gemeinde Wien soll endlich seine eigenen Leitlinien ernst nehmen und Arbeitsbedingungen herstellen, die diesen entsprechen.“

...weiterlesen "KIV/UG präsentiert „Schwarzbuch Kranker Anstaltenverbund“"

Leistung_Boerse_250Unter diesem Titel lud die KIV/UG (Konsequente Interessensvertretung, UG in der GdG-KMSfB) in Kooperation mit der AUGE/UG am 10. September in die AK-Wien zu einer Diskussion über den Zustand des Gesundheitssystems in Österreich, insbesondere aber in Wien ein. Und dieser ist geprägt von fehlenden Ärzt_innen, überlasteten Pfleger_innen und Beschäftigten, die am Limit arbeiten.

Hinzu kommt eine neues Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, dass wohl vor allem im Zeichen des Rotstifts geschrieben wurde und auf Kosten von Qualität und Qualifikation zu gehen droht. Es diskutierten u.a. Sonja Müllner (DGKS, BR FSW Wien), Silvia Tauchner (DGKS, PV SMZ Süd), Markus Koza (UG-Vors.), Margot Ham-Rubisch (Wiener Pflege- und Patient_innenanwaltschaft) und Schirin Martina Missaghi (Ärztin, PV Rudolfstiftung). Renate Sassmann hat die wichtigsten Aussagen der Diskussion filmisch festgehalten. Im Zentrum der Veranstaltung standen dabei insbesondere Fragen des „Werts“ und der Wertschätzung von Gesundheits- und Pflegeberufen in unserer Gesellschaft, die Einkommens- und Arbeitssituation in der Pflege, die Auswirkungen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes auf die Pflege sowie die aktuelle Situation in den Krankenanstalten für die Beschäftigten und Patient_innen.

...weiterlesen "Reich und gesund, arm und krank … die Zukunft der Gesundheitsversorung in Österreich?"

Mit_herZ_verstandRechtzeitig vor der Wiener Gemeinderatswahl am 11. Oktober macht die KIV/UG Druck. Denn im Wiener Gesundheitsbereich gibt es ausgesprochen unerfreuliche Entwicklungen: die Kompetenz der Pflege wurde ausgeweitet, ohne ausreichend zusätzliches Personal oder entsprechende Entlohnung sicherzustellen.

Im Gegenteil: es gibt massive Einsparungen beim Personal. Der Druck auf die Beschäftigten im Gesundheitsbereich steigt. Daher hat die KIV/UG die Initiative „Mit Herz und Verstand“ gestartet – um auf die Probleme im Gesundheitsbereich – längst nicht nur in Wien – hinzuweisen, diese stärker in die Öffentlichkeit zu bringen sowie die Politik mit den Anliegen der Beschäftigten zu konfrontieren und den KollegInnen Mut zum Widerstand gegen negative Entwicklungen zu machen.

...weiterlesen "KIV/UG Initiative: „Mit Herz und Verstand“ für Pflege und Gesundheit!"

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund  120.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich sind am 24. Jänner 2013, nach mehr als 12 Stunden Verhandlung ohne  nennenswerte Annäherung unterbrochen.

Daher: "Am 30. Jänner gehen wir auf die Straße!"

Die Treffpunkte:
Wien: 13:00 Uhr, Stubenring; Schlusskundgebung am Ballhausplatz um 15:00 Uhr
St. Pölten: 13:30 Uhr, Gewerkschaftsplatz 1
Linz: 13:30 Uhr, Pfarrplatz
Graz: 14:00 Uhr, Kaiser-Josef-Platz (bei der Oper)
Klagenfurt: 14:00 Uhr, Heiligengeistplatz

... bzw. Gefährdungsmeldung als Mittel der Mobilisierung und Hilfe zur Selbsthilfe.

Einladung zur Veranstaltungsreihe der Vernetzung Soziales

Folgeveranstaltung im Rahmen der Weiterarbeit an den Ergebnissen des Sozialgipfel Reloaded im März 2012.

Wann: Mittwoch, 23. Jänner 2013, 18-20.30 Uhr
Wo: "Treff", Lebenshilfe Wien, Schönbrunnerstrasse 179, 1120 Wien (gut erreichbar mit U4 "Margaretengürtel" oder U6 "Längenfeldgasse").

Mit

  • Dr. Günter Flemmich, Gastreferenten und Gesundheitsexperten (Fachausschuss für Gesundheitsberufe in der AK-Wien) sowie
  • Biju Augustian Onatt, Personalvertreter der KIV/UG und Diplomkrankenpfleger

...weiterlesen "23.01.2013: Vernetzung Soziales -- Wir zeigen an! Die Überlastungsanzeige…"

"Nulllohnrunde? Auf keinen Fall!"

Am Rande der KindergärtnerInnendemo am 6. Oktober - rund 4.000 KindergärtnerInnen und solidarische Menschen demonstrierten für ein einheitliches Bundesrahmengesetz, kleinere Kindergruppen, größere Räume und faire Einkommens- und Arbeitsverhältnisse - interviewte Renate Sassmann BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen, was Nulllohnrunden für sie, bzw. für ihren unmittelbaren Bereich bedeuten würden. Von "Kaufkraftverlust" und "realen Einkommensverlusten" über "mangelnde Wertschätzung für Arbeit", "voll dagegen" bis zu "Katastrophe" und "da gibt's Widerstand" reicht die Palette klar ablehnender Wortmeldungen. Von Privatangestellten wie Gemeindebediensteten. Hier der Kurzfilm:

 

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...weiterlesen "Videos von der Kindergartendemo am 6.10.2012"

Aufruf zur Demo am 6.10.2012, 13h: Kindergarten - Achtung Einsturzgefahr!

Die Gewerkschaften vida, GPA-djp und GdG-KMSfB rufen zur bundesweiten Demonstration in Wien auf. Sie fordern ein Bundesrahmengesetz für Kindergartenbeschäftigte. Gibt es dies nicht, laufen die elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen Gefahr, einzustürzen. Sie fordern weniger Kinder pro Gruppe, mehr Platz für Kinder und Personal, keinen gesetzlichen Fleckerlteppich in Österreich, höhere Gehälter und eine bundesweit einheitliche Ausbildung für KindergartenassistenInnen.

...weiterlesen "6.10.: Achtung Einsturzgefahr! Kindergartendemo!"

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Folgende Presseaussendung wurde heute über die Gewerkschaft GPA-djp über die APA veröffentlicht:

Beschäftigten der Aids Hilfe drohen Gehaltseinbußen von bis zu 16 Prozent

GPA-djp Wien und Betriebsrat wehren sich gegen Verschlechterung von Arbeitsbedingungen und Leistungen für die Öffentlichkeit unter dem Deckmantel von Kollektivverträgen

Wien (OTS) - (GPA-djp/ÖGB) Gehaltseinbußen von bis zu 16 Prozent drohen Beschäftigten bei der Aids Hilfe Wien (die auch für Niederösterreich und das Burgenland zuständig ist). Die Geschäftsführung argumentiert diese Maßnahme, von der 22 der insgesamt 38 Beschäftigten betroffen wäre, mit hohen Lohnkosten von rund 75% des Gesamtbudgets, was allerdings im Sozial- und Gesundheitsbereich üblich ist.++++

...weiterlesen "Aufruf: Solidarität mit den Beschäftigten der Aids Hilfe Wien!"

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Einladung zur Veranstaltungsreihe der Vernetzung Soziales

Erste Veranstaltung im Rahmen der Weiterarbeit an den Ergebnissen des Sozialgipfel Reloaded vom März 2012.

"Streik im Sozial-/Gesundheitsbereich -
geht das bzw. wie geht das eigentlich ...?"

Wann: Dienstag, 26. Juni 2012, 17bis ca. 20.30 Uhr
Wo: KIV-Club, Große Mohrengasse 42, 1020 Wien

Mit Experten im Arbeitsrecht und "Streik-Recht":

  • Heinz Dürr, ehem. Rechtssekretär in der Gewerkschaft "Metall, Textil, Nahrung" und Arbeitsrechtsexperte der AUGE/UG,
  • Ao.Univ.-Prof. Dr. Martin Risak, Uni Wien, Institut für Arbeits- und Sozialrecht. Schwerpunkt unter anderem Arbeitskampf (insbesondere Streik).

...weiterlesen "26.6.2012: „Streik im Sozial-/Gesundheitsbereich…“"

Am 21. März 2012 findet der Sozialgipfel Reloaded statt.

Wir haben einige der teilnehmenden und mit-organisierenden BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen aus der Vernetzung.Soziales gefragt, warum ihnen der Sozialgipfel Reloaded wichtig ist.

Interview mit DSA Andreas Richter-Huber

Sozialarbeiter, Betriebsrats- und Zentralbetriebsratsvorsitzender sowie stellvertretender Vorsitzender der Personalvertretung im FSW

httpvh://www.youtube.com/watch?v=obGqX5XPbeY&feature=youtu.be
...weiterlesen "Andreas Richter-Huber, BR, ZBR u. PV im Fonds Soziales Wien"