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AK_Wien_schoenIm Rahmen der 163. Vollversammlung der AK-Wien am 29. Oktober wurde eine von der AUGE/UG initiierte Resolution für „eine zeitgemäße Sozialarbeit im 21. Jahrhundert“ angenommen, die u.a. ein Berufsgesetz für SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen fordert. Vorzugsweise auf Bundesebene – wenn das nicht möglich ist allerdings auch koordiniert auf Länderebene. Damit könnte endlich wieder Bewegung in die Causa kommen.

Seit Jahren, um nicht zu sagen Jahrzehnten wird es bereits gefordert. Bis heute mangelt es an der Umsetzung: ein Berufsgesetz für SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen, das Ausbildungsstandards festschreibt und Berufsdefinitionen, Methoden, Ethik, Berufsschutz regelt. Vorstellungen, wie ein derartiges Gesetz ausschauen könnte, gibt es bereits. Weitergegangen ist bislang nichts.

...weiterlesen "Gegebenenfalls auch auf Länderebene -- AK-Resolution für Berufsgesetz für Sozialarbeit"

Immer wieder wird man unangenehm überrascht. Zuletzt bei der 160. Vollversammlung der AK Wien - dem Wiener ArbeitnehmerInnenparlament. Die AUGE/UG brachte eine Resolution zur "Nachhaltigen Aufwertung der sozialen und öffentlichen Bereiche" ein. Die öffentlichen und sozialen Dienste - also Bereiche, die öffentlich finanziert nicht gewinn- sondern versorgungsorientiert arbeiten - und dabei einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert produzieren, sollten entsprechend finanziell deutliche aufgewertet werden. Schließlich liegen Sozial- und Gesundheitsberufe bzw. Berufsgruppen aus dem Elementar- und Erwachsenenbildungsbereich hinsichtlich ihrer Einkommenssituation auf den Plätzen 13 und 14 unter 18 Branchen.

...weiterlesen "Aus dem Wiener ArbeitnehmerInnenparlament: Schwarz-blau gegen finanzielle Aufwertung sozialer Berufe!"

Investitionen in Soziale Dienstleistungen schaffen Arbeibesplätze. Und ein gut ausgebautes Netz bzw. Angebot sozialen Diensten, von Kinderbetreuung bis Pflege helfen auch dabei die Erwerbstbeteiligung von Frauen zu erhöhen. Diese Erkenntnisse sind nicht neu, werden allerdings einmal mehr von einer von AK und ÖGB in Auftrag gegebene Studie („Frauen und Wirtschaftskrise“, Vernetzung sozialer Dienstleistungen als Antwort auf Konjunktur- und Strukturkrise“, Biffl/Faustmann/Skrivanek, Donau Uni Krems) bestätigt.

Verglichen mit anderen europäischen Ländern ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen verhältnismäßig niedrig. Daher fordert die AK Investitionen in soziale Infrstruktur, da diese nicht nur unmittelbar Beschäftigung schaffen (nicht zuletzt Frauenbeschäftigung), sondern vielfach überhaupt erst Möglichkeiten schaffen – aufgrund der in Österreich nach wie vor vorherrschenden konservativen, geschlechterspezifischen Arbeitsteilung im haushalt bei Kinderbetreuung und Pflege – einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Zusätzlich würde die Regionalwirtschaft belebt und Investitionen in soziale Dienste die Budgets langfristig entlasten.

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