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Wir, die Beschäftigten im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, haben ein Anrecht auf faire Arbeits- und Einkommensverhältnisse, erfüllen wir doch einen wichtigen öffentlichen und gesellschaftlichen Auftrag. Denn soziale Arbeit ist nicht nur mehr wert, sie bringt auch einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert!

AKTION: Mittwoch 08. Jänner 2014, Erste SWÖ-Verhandlungsrunde, ÖGB (Catamaran) Johann-Böhm-Platz 1, 120 Wien, 7:30h

AKTION: Mittwoch 15. Jänner 2014, Fußgängerzone St. Pölten Innenstadt
ACHTUNG neue Uhrzeiten: 10:30h & 11:30h
Bahnhofsplatz  (10:30h) und  Kremser Gasse, Ecke Domgasse (11.30h)

KOMM HIN UND MACH MIT!

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Offener Brief an die RegierungsverhandlerInnen: Antwort der damals noch verhandelnde Regierung

Die Regierungsverhandlungen waren parallel zu den ersten Kollektivvertragsverhandlungen im vollen Gange. Das nahmen wir - die Vernetzungsgruppe Soziales - zum Anlass unser Forderungspaket den RegierungsverhandlerInnen zu übermitteln. Wir haben eine Antwort erhalten.
Zur Erinnerung: das war der Forderungsbrief

 

 

 

Sehr geehrter Herr Taibl,

Danke für Ihre E-Mail und Ihr Forderungspaket. Für uns als Partei sind das gerade jetzt wichtige Rückmeldungen.

Nach den Wahlen war klar, dass nicht einfach zur Tagesordnung übergegangen werden konnte. Österreich hat sich eine moderne Weiterentwicklung verdient und wir brauchen auf Regierungsebene einen neuen Stil. Das ist jetzt auszuloten.

...weiterlesen "Offener Brief an die RegierungsverhandlerInnen: Eine Antwort"

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Im Rahmen der BetriebsrätInnenkonferenz des privaten Sozial- und Gesundheitsbereichs (veranstaltet von GPA-djp und vida im Vorfeld der KV-Verhandlungen Sozialwirtschaft Österreich, Caritas, Diakonie) am 4. Dezember 2013 gings aktionistisch zu. BetriebsrätInnen der AUGE-KIV-UG-Vernetzungsgruppe Soziales errichteten vor dem Haus der Begegnung in dem die BetriebsrätInnenkonferenz stattfand die "Tragende Säule Sozialbereich" -  die allerdings schwer einsturzgefährdet ist: Arbeitsüberlastung, Teilzeitarbeit, Löhne und Gehälter knapp an der Armutsgrenze, Sparmaßnahmen bei öffentlichen Fördergebern ... Den Betroffenen reicht's.

 

Hier ein Kurzfilm zur Aktion mit Interviews.

...weiterlesen "Wenn die „tragende Säule“ Sozialbereich zusammenbricht …"

die Vernetzungsgruppe Soziales
ruft auf zur

Aktion "Die tragende Säule der Gesellschaft, Sozial- und Gesundheitsbereich, bricht zusammen!"

Wann: Mittwoch 4. Dezember 2013, ab 10h - 11h, im Vorfeld der BetriebsrätInnenkonferenz der gpa-djp
Wo: Haus der Begegnung, Schwenderg. 41, 15. Bezirk, (äußere Mariahilferstr.)
In der BetriebsrätInnenkonferenz wird morgen wieder das diesjährige Forderungspakt der ArbeitnehmerInnen präsentiert. Die Vernetzungsgruppe Soziales nutzt diesen Termin, um unserer Gewerkschaftsvertretung unsere Forderungen für die Kollektivvertragsverhandlungen mitzuteilen. Wir fordern dieses Jahr eine Verhandlung von fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen für den chronisch unterbezahlten Sozial- und Gesundheitsbereich.
Diese Konferenz ist nicht nur für BetriebsrätInnen des Sozial- und Gesundheitsbereich sondern auch für alle Interessierte Gewerkschaftsmitglieder offen, also rege Teilnahme ist erwünscht.

Kommt hin!
Macht mit!
Leitet die Aktionsankündigung an Interessierte weiter! 
Denn wir, die Beschäftigten im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, haben ein Anrecht auf faire Arbeits- und Einkommensverhältnisse, erfüllen wir doch einen wichtigen öffentlichen und gesellschaftlichen Auftrag. Denn soziale Arbeit ist nicht nur mehr wert, sie bringt auch einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert!

Einladung zur Vernetzung Soziales & deren anschließenden Veranstaltung:

Heißer Herbst oder langer kalter Winter?
Laufende Regierungsverhandlungen & Beginn der
Kollektivvertragsverhandlungen im Gesundheits- und Sozialbereich

am Montag, 18. Nov 2013,
Vernetzungsgruppe Soziales: ab 17 Uhr
Veranstaltung: von 18 - 20 Uhr

im KIV-Club, Große Mohrengasse 42, 1020 Wien

mit
Ingrid Rössl, Betriebsratsvorsitzende der Lebenshilfe Wien und eine der AUGE/UG-VertreterInnen im großen Verhandlungsgremium zu den Kollektivverträgen im Sozial- und Gesundheitsbereich
Lukas Wurz, Ausschuss für Arbeit und Soziales des Grünen Klubs im Parlament
Betriebsrat der Diakonie (angefragt)
Peter Grobner, Angestelltenbetriebsratsvorsitzender der Caritas NÖ und Vorsitzender des Wirtschaftsbereichs 19 in der gpa djp in NÖ
Stefan Taibl, Betriebsratsvorsitzender der PSZ GmbH und einer der AUGE/UG-VertreterInnen im großen Verhandlungsgremium zu den Kollektivverträgen im Sozial- und Gesundheitsbereich

...weiterlesen "Heißer Herbst oder langer kalter Winter?"

Ein Rückblick auf eine Veranstaltung der Vernetzung Soziales am 18.09.2013

Einen Einblick in die gewerkschaftlichen Abläufe bei den Kollektivvertragsverhandlungen (KV) am letztjährigen Beispiel der Sozialwirtschaft Österreich (BAGS) ermöglichte uns Stefan Taibl,  Betriebsratsvorsitzender der PSZ GmbH und einer der AUGE/UG-VertreterInnen im großen Verhandlungsgremium zu den Kollektivverträgen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Die damals letzte Abstimmung im Zuge der Verhandlungen viel knapp aus. Dennoch erfolgte eine Zustimmung zum vergleichsweise niedrigen KV-Abschluss unter der Inflationsrate, also mit Reallohnverlust für die ArbeitnehmerInnen.

...weiterlesen "Das war „Armut trotz Arbeit -- Armutsgefährdung für Beschäftigte im Sozialbereich“"

Einladung zur Vernetzung Soziales & deren anschließenden Veranstaltung:

 „Armut trotz Arbeit“ -  Armutsgefährdung für Beschäftigte im Sozialbereich,
mit Stefan Taibl, Betriebsratsvorsitzender der PSZ GmbH und einer der AUGE/UG-VertreterInnen im großen Verhandlungsgremium zu den Kollektivverträgen im Sozial- und Gesundheitsbereich

am Mittwoch, den 18. Sept 2013,
Vernetzung Soziales: 17:30h bis 18.30h
Veranstaltung „Armut trotz Arbeit“: 18. 45 - ca. 20h Uhr

im KIV-Club, Große Mohrengasse 42, 1020 Wien

...weiterlesen "Armut trotz Arbeit"

Immer wieder wird man unangenehm überrascht. Zuletzt bei der 160. Vollversammlung der AK Wien - dem Wiener ArbeitnehmerInnenparlament. Die AUGE/UG brachte eine Resolution zur "Nachhaltigen Aufwertung der sozialen und öffentlichen Bereiche" ein. Die öffentlichen und sozialen Dienste - also Bereiche, die öffentlich finanziert nicht gewinn- sondern versorgungsorientiert arbeiten - und dabei einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert produzieren, sollten entsprechend finanziell deutliche aufgewertet werden. Schließlich liegen Sozial- und Gesundheitsberufe bzw. Berufsgruppen aus dem Elementar- und Erwachsenenbildungsbereich hinsichtlich ihrer Einkommenssituation auf den Plätzen 13 und 14 unter 18 Branchen.

...weiterlesen "Aus dem Wiener ArbeitnehmerInnenparlament: Schwarz-blau gegen finanzielle Aufwertung sozialer Berufe!"

BetriebsrätInnen aus dem Sozial- und Pflegebereich warnen vor Verarmungstendenzen unter den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft.

Einen dringenden Warnruf an die Verantwortungsträger in der Sozialwirtschaft - Arbeitgeber und öffentliche Fördergeber - hat eine überfraktionelle BetriebsrätInneninitiative aus dem privaten Sozial-, Pflege-, Betreuungs- und Gesundheitsbereich gestartet. Unter den Beschäftigten der Sozialbereich habe "Armut trotz Arbeit" inzwischen bewsorgniserregende Ausmaße angenommen, heißt es in einer heutigen Presseaussendung der Initiative dazu.

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Zusätzlich ginge die Einkommensschere zwischen der Sozialwirtschaft und den anderen Branchen noch weiter auseinander: Beschäftigte im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich verdienten 18 % weniger als ihrer KollegInnen in anderen Branchen der Privatwirtschaft. Der Abstand sei im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gewachsen.

...weiterlesen "BetriebsrätInnen aus Sozial- und Pflegebereich warnen vor „Verarmung“ ihrer Belegschaften!"

Am 4. Februar wurde in der dritten Verhandlungsrunde der Abschluss der Globalrunde für Caritas, Diakonie und den BAGS-Kollektivvertrag erzielt. Gleich vorweg, dass Ergebnis ist mit 2,75% und nur geringen Bewegungen im Rahmenrecht ungenügend! Ein Kommentar von Stefan Taibl, Betriebsratsvorsitzender der PSZ GmbH und einer der AUGE/UG-VertreterInnen im großen Verhandlungsgremium zu den Kollektivverträgen im Sozial- und Gesundheitsbereich

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Einer der schlechtesten KV-Abschlüsse der letzten Zeit

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Die mittleren Einkommen im  Sozial- und Gesundheitsbereich liegen um rund 20% unter jenen aller ArbeitnehmerInnen in Österreich. Es gab im vergleichbaren Zeitraum nur drei KV-Abschlüsse, die unter 3% liegen. Somit öffnet sich die Einkommensschere zwischen Sozial- und Gesundheitsbereich und den anderen Branchen noch weiter! Wir sprechen zusätzlich von einem Bereich, in dem Großteils nur Teilzeitjobs angeboten werden. Die meisten MitarbeiterInnen liegen in der Einkommensgruppe 4, diese fängt bei 1600 Euro Bruttoentlohnung  bei Vollzeit an.

...weiterlesen "Kommentar zum Abschluss der Kollektivverträge im Sozial- und Gesundheitsbereich am 4. Februar 2013"