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Saeule schwarzer Hintergrund
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Seit 15. Jänner mittags findet die zweite Kollektivvertragsverhandlungsrunde der Sozialwirtschaft Österreich - SWÖ statt. Sie ist mit "open end" angesetzt. Dieses mal wird es in erster Linie um die prozentuelle Lohnerhöhung gehen. Die Vernetzungsgruppe Soziales rief wieder gemeinsam mit der Initiative "Wir sind sozial aber nicht blöd" zur Aktion auf, um die Forderungen der laut GPA-djp ca. 95.000 Beschäftigten in diesem Sektor  zu unterstützen, zu verstärken und öffentlich zu machen.

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Im Rahmen der BetriebsrätInnenkonferenz des privaten Sozial- und Gesundheitsbereichs (veranstaltet von GPA-djp und vida im Vorfeld der KV-Verhandlungen Sozialwirtschaft Österreich, Caritas, Diakonie) am 4. Dezember 2013 gings aktionistisch zu. BetriebsrätInnen der AUGE-KIV-UG-Vernetzungsgruppe Soziales errichteten vor dem Haus der Begegnung in dem die BetriebsrätInnenkonferenz stattfand die "Tragende Säule Sozialbereich" -  die allerdings schwer einsturzgefährdet ist: Arbeitsüberlastung, Teilzeitarbeit, Löhne und Gehälter knapp an der Armutsgrenze, Sparmaßnahmen bei öffentlichen Fördergebern ... Den Betroffenen reicht's.

 

Hier ein Kurzfilm zur Aktion mit Interviews.

...weiterlesen "Wenn die „tragende Säule“ Sozialbereich zusammenbricht …"

Ein Rückblick auf eine Veranstaltung der Vernetzung Soziales am 18.09.2013

Einen Einblick in die gewerkschaftlichen Abläufe bei den Kollektivvertragsverhandlungen (KV) am letztjährigen Beispiel der Sozialwirtschaft Österreich (BAGS) ermöglichte uns Stefan Taibl,  Betriebsratsvorsitzender der PSZ GmbH und einer der AUGE/UG-VertreterInnen im großen Verhandlungsgremium zu den Kollektivverträgen im Sozial- und Gesundheitsbereich. Die damals letzte Abstimmung im Zuge der Verhandlungen viel knapp aus. Dennoch erfolgte eine Zustimmung zum vergleichsweise niedrigen KV-Abschluss unter der Inflationsrate, also mit Reallohnverlust für die ArbeitnehmerInnen.

...weiterlesen "Das war „Armut trotz Arbeit -- Armutsgefährdung für Beschäftigte im Sozialbereich“"

Am 4. Februar wurde in der dritten Verhandlungsrunde der Abschluss der Globalrunde für Caritas, Diakonie und den BAGS-Kollektivvertrag erzielt. Gleich vorweg, dass Ergebnis ist mit 2,75% und nur geringen Bewegungen im Rahmenrecht ungenügend! Ein Kommentar von Stefan Taibl, Betriebsratsvorsitzender der PSZ GmbH und einer der AUGE/UG-VertreterInnen im großen Verhandlungsgremium zu den Kollektivverträgen im Sozial- und Gesundheitsbereich

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Einer der schlechtesten KV-Abschlüsse der letzten Zeit

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Die mittleren Einkommen im  Sozial- und Gesundheitsbereich liegen um rund 20% unter jenen aller ArbeitnehmerInnen in Österreich. Es gab im vergleichbaren Zeitraum nur drei KV-Abschlüsse, die unter 3% liegen. Somit öffnet sich die Einkommensschere zwischen Sozial- und Gesundheitsbereich und den anderen Branchen noch weiter! Wir sprechen zusätzlich von einem Bereich, in dem Großteils nur Teilzeitjobs angeboten werden. Die meisten MitarbeiterInnen liegen in der Einkommensgruppe 4, diese fängt bei 1600 Euro Bruttoentlohnung  bei Vollzeit an.

...weiterlesen "Kommentar zum Abschluss der Kollektivverträge im Sozial- und Gesundheitsbereich am 4. Februar 2013"

"Reden wir über Streik" - meint Stefan Taibl, Betriebsratsvorsitzender der PSZ GmbH und Vertreter der AUGE/UG im Bundesausschuss des Wirtschaftsbereichs 17 - Sozial- und Gesundheitsberufe - der GPA-djp.

Am 24. Jänner scheiterten einmal mehr die KV-Verhandlungen für die Sozial- und Gesundheitsberufe. Eine "Nulllohnrunde" für die Beschäftigten im (privaten!) Sozial- und Gesundheitsbereich scheint zwar einmal abgewendet, allerdings will die Arbeitgeberseite nicht einmal die Inflationsrate abgelten. Erhöhungen von unter 2,4 % - wie angeboten - stellen tatsächlich Reallohnverluste dar. In diesem Falle wäre selbst ein Plus noch ein Minus! Und das in einer Branche, die - laut aktuellem Einkommensbericht des Rechnungshofs

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  • mit einem mittleren Jahreseinkommen von 20.263 Euro/brutto um über 20 % unter den mittleren ArbeitnehmerInneneinkommen insgesamt liegt
  • mit Platz 13 von 18 Branchen wohl als "Niedriglohnbranche" zu bezeichnen ist
  • mit einem Frauenanteil von 78 % und einem Teilzeitanteil von 56 % dagegen unter allen Wirtschaftsbereichen an der Spitze liegt!

...weiterlesen "Gescheiterte KV-Verhandlungen im Sozial- und Gesundheitsbereich … reden wir über Streik!"

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund  120.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich sind am 24. Jänner 2013, nach mehr als 12 Stunden Verhandlung ohne  nennenswerte Annäherung unterbrochen.

Daher: "Am 30. Jänner gehen wir auf die Straße!"

Die Treffpunkte:
Wien: 13:00 Uhr, Stubenring; Schlusskundgebung am Ballhausplatz um 15:00 Uhr
St. Pölten: 13:30 Uhr, Gewerkschaftsplatz 1
Linz: 13:30 Uhr, Pfarrplatz
Graz: 14:00 Uhr, Kaiser-Josef-Platz (bei der Oper)
Klagenfurt: 14:00 Uhr, Heiligengeistplatz

... bzw. Gefährdungsmeldung als Mittel der Mobilisierung und Hilfe zur Selbsthilfe.

Einladung zur Veranstaltungsreihe der Vernetzung Soziales

Folgeveranstaltung im Rahmen der Weiterarbeit an den Ergebnissen des Sozialgipfel Reloaded im März 2012.

Wann: Mittwoch, 23. Jänner 2013, 18-20.30 Uhr
Wo: "Treff", Lebenshilfe Wien, Schönbrunnerstrasse 179, 1120 Wien (gut erreichbar mit U4 "Margaretengürtel" oder U6 "Längenfeldgasse").

Mit

  • Dr. Günter Flemmich, Gastreferenten und Gesundheitsexperten (Fachausschuss für Gesundheitsberufe in der AK-Wien) sowie
  • Biju Augustian Onatt, Personalvertreter der KIV/UG und Diplomkrankenpfleger

...weiterlesen "23.01.2013: Vernetzung Soziales -- Wir zeigen an! Die Überlastungsanzeige…"

"Nulllohnrunde? Auf keinen Fall!"

Am Rande der KindergärtnerInnendemo am 6. Oktober - rund 4.000 KindergärtnerInnen und solidarische Menschen demonstrierten für ein einheitliches Bundesrahmengesetz, kleinere Kindergruppen, größere Räume und faire Einkommens- und Arbeitsverhältnisse - interviewte Renate Sassmann BetriebsrätInnen und GewerkschafterInnen, was Nulllohnrunden für sie, bzw. für ihren unmittelbaren Bereich bedeuten würden. Von "Kaufkraftverlust" und "realen Einkommensverlusten" über "mangelnde Wertschätzung für Arbeit", "voll dagegen" bis zu "Katastrophe" und "da gibt's Widerstand" reicht die Palette klar ablehnender Wortmeldungen. Von Privatangestellten wie Gemeindebediensteten. Hier der Kurzfilm:

 

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...weiterlesen "Videos von der Kindergartendemo am 6.10.2012"

Aufruf zur Demo am 6.10.2012, 13h: Kindergarten - Achtung Einsturzgefahr!

Die Gewerkschaften vida, GPA-djp und GdG-KMSfB rufen zur bundesweiten Demonstration in Wien auf. Sie fordern ein Bundesrahmengesetz für Kindergartenbeschäftigte. Gibt es dies nicht, laufen die elementarpädagogischen Bildungseinrichtungen Gefahr, einzustürzen. Sie fordern weniger Kinder pro Gruppe, mehr Platz für Kinder und Personal, keinen gesetzlichen Fleckerlteppich in Österreich, höhere Gehälter und eine bundesweit einheitliche Ausbildung für KindergartenassistenInnen.

...weiterlesen "6.10.: Achtung Einsturzgefahr! Kindergartendemo!"

Das Logo unserer aktuellen Kampagne "Null Bock auf Nulllohnrunden".

Die österreichische Bundesregierung hat "ihren" Beschäftigten mit dem Segen der dazugehörigen Gewerkschaft GöD für 2013 eine Nulllohnrunde verordnet. Länder und Gemeinden drohen, es der Bundesregierung gleich zu tun, ihren Beschäftigten gleichermaßen Nulllohnrunden zu verpassen. Die GdG-Spitze scheint Nulllohnrunden auch auf kommunaler Ebene zu akzeptieren.

Sind Nulllohnrunden für öffentlich Bedienstete schon inakzeptabel - stellen sie doch eine undifferenzierte Reallohnkürzung, unabhängig von der Höhe der Einkommen dar - drohen Nulllohnrunden bei weitem nicht nur Beschäftigte von Bund, Ländern und Gemeinden zu treffen, sondern auch die Beschäftigten des privaten Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereichs, jener Bereiche die FÜR die öffentliche Hand MIT öffentlichen Mitteln Aufgaben erfüllen.

...weiterlesen "Warum Nulllohnrunden insbesondere auch den Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich treffen …"