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Gemeindebediensteten-Gewerkschaft unterstützt BR-Kundgebung am 29. Juni

Auf Antrag der KIV/UG im Wiener Landesvorstand der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB) unterstützt die Landesgruppe Wien die BetriebsrätInnen-Kundgebung am 29. Juni 2010 um 9.30 Uhr am Ballhausplatz und somit die Forderung nach einer "Sozialmilliarde".

GdG-KMSfB-Wien unterstützt GPA-djp und Vida

Die KIV freut sich über die einstimmige Zustimmung des Wiener Landesvorstandes. Aufgerufen sind alle PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen des Sozial- und Gesundheitsbereiches, für die Sozialmilliarde und damit für eine bessere Finanzierung des Sozial- und Gesundheitswesens zu demonstrieren.

Der Beschluss im Wortlaut:>

Die Landesgruppe Wien der GdG-KMSfB erklärt sich solidarisch mit der BetriebsrätInnen-Kundgebung am 29. Juni 2010, die von den Gewerkschaften VIDA und GPA-djp organisiert wird und ruft alle PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen im kommunalen Sozial- und Gesundheitswesen der Stadt Wien (die dem Organisationsbereich der GdG-KMSfB zugeordnet sind) auf, nach Möglichkeit auch an dieser BetriebsrätInnen-Kundgebung teilzunehmen.

(KIV-Antrag, eingebracht im Wiener Landesvorstand der GdG-KMSfB am 16. Juni 2010).

Alle PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen der Stadt Wien und der ausgegliederten Stadt Wien-Unternehmen und -Fonds (wie zum Beispiel der Spitäler und Geriatriezentren der Stadt Wien, des Fonds Soziales Wien und der FSW-Gesellschaften, der MA 15 - Gesundheitsdienste, der MA 11 - Jugendamt, MA 40 - Soziales, der Wiener Gesundheitsförderung GmbH und der MA 10 - Kindergärten) sind aufgerufen, auch zur Demonstration zu kommen.

Warum ist es so wichitg, das auch die GdG-KMSfB die Kundgebung unterstützt?

Der Wiener Sozial- und Gesundheitsbereich wird in Wien von drei Gewerkschaften

Einige ausgegliederte Fonds und Unternehmen der Stadt Wien werden von der GPA-djp organisiert: zum Beispiel das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, Psychosozialer Dienst (PSD) und die Sucht- und Drogenkoordination oder auch die von der Stadt Wien finanzierte Vereine in der Kinder- und Jugendbetreuung (Wiener Jugendzentren, Wiener Kinder- und Jugendbetreuung).

Die Stadt Wien als Land und Gemeinde finanziert den Sozial- und Gesundheitsbereich maßgeblich und daher sind die diese Bereiche organisierenden Gewerkschaften nicht nur wegen der Solidarität, sondern aus rein praktischen Gründen aufgerufen, gemeinsam für Verbesserung der Finanzierung, der Arbeitsbedingungen und der Einkommen zu arbeiten und öffentlich aufzutreten.

In den Bundesländern organisiert auch die Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) den Gesundheits- und Sozialbereich (zum Beispiel Landesspitäler, Bezirkshauptmannschaften). Daher ist auch die GÖD als Interessenvertretung der Landes- und Bundesbediensteten und der ausgegliedertern Unternehmen aufgerufen, diese Forderung tatkräftig zu unterstützen.

Wir können nur hoffen, dass die (FSG-)Führung der Gewerkschaft GdG-KMSfB ernsthaft für diese gemeinsame Demonstration für eine Sozialmilliarde mobilisiert. Die aktiven BetriebsrätInnen und PersonalvertreterInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich fordern eine verstärkte Zusammenarbeit der Einzel-Gewerkschaften des ÖGB.

Die parteipolitische Verflechtung der FSG und FCG/ÖAAB mit SPÖ und ÖVP behindert zusehends die Handlungsfähigkeit der Gewerkschaften, denn eigentlich wären die Gewerkschaften aufgerufen, den Widerstand gegen die Politik der SPÖVP-Bundesregierung aktiv in die Betriebe und auf die Straße zu bringen.

Diese BetriebsrätInnen-Kundgebung ist auf Druck der BetriebsrätInnen im Sozial- und Gesundheitsbereich organisiert worden - ein Zeichen für die Bereitschaft, endlich den Widerstand sichtbar zu machen.

Die KIV/UG in der GdG-KMSfB und unsere Schwesterfraktionen in der GPA-djp, die AUGE/UG, und in der Gewerkschaft VIDA, die UG-VIDA, rufen alle KollegInnen auf, mit zu machen und gemeinsam ein starkes Zeichen für die Solidarität im Sozial- und Gesundheitswesen auf die Straße zu bringen!

Unterstütze unsere Forderungen nach einer Sozialmilliarde: jetzt online unterzeichnen.

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