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BetriebsrätInnen aus Sozial- und Pflegebereich warnen vor „Verarmung“ ihrer Belegschaften!

BetriebsrätInnen aus dem Sozial- und Pflegebereich warnen vor Verarmungstendenzen unter den Beschäftigten in der Sozialwirtschaft.

Einen dringenden Warnruf an die Verantwortungsträger in der Sozialwirtschaft - Arbeitgeber und öffentliche Fördergeber - hat eine überfraktionelle BetriebsrätInneninitiative aus dem privaten Sozial-, Pflege-, Betreuungs- und Gesundheitsbereich gestartet. Unter den Beschäftigten der Sozialbereich habe "Armut trotz Arbeit" inzwischen bewsorgniserregende Ausmaße angenommen, heißt es in einer heutigen Presseaussendung der Initiative dazu.

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Zusätzlich ginge die Einkommensschere zwischen der Sozialwirtschaft und den anderen Branchen noch weiter auseinander: Beschäftigte im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich verdienten 18 % weniger als ihrer KollegInnen in anderen Branchen der Privatwirtschaft. Der Abstand sei im Vergleich zum Vorjahr um ein Prozent gewachsen.

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Mit dem erzielten KV-Abschluss von 2,75 % - einem vergleichsweise niedrigen - würde diese Entwicklung noch verstärkt, so die aufrufenden BelegschaftsvertreterInnen. Abschließend heißt es:

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"Die Arbeitgeber der Sozialwirtschaft wie auch die politischen Verantwortungsträger dürften sich nicht länger aus ihrer Verantwortung für diese dramatische Entwicklung stehlen und nicht länger die Augen verschließen. Die Aufrufenden weisen daher jene, die „Verantwortung tragen – insbesondere die Politik“ öffentlich darauf hin, „dass der ungenügende Kollektivvertragsabschluss (2,75 % auf die Kollektivvetragsgehälter, was de facto einen Reallohnverlust bedeutet) die besorgniserregende Verarmung von Beschäftigten unserer Branche noch weiter verschärfen wird.“

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Links:

Presseaussendung vom 25. Februar 2013

Aufruf und Liste aller bisherigen UnterstützerInnen

 

 

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