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Stefan Taibl

In einer letzten langen Verhandlungsrunde wurde der Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ)-Kollektivvertrag am 19.1. zwischen GPA-djp/Vida und dem Arbeitgeberverband abgeschlossen.

Von Stefan Taibl.

Die Verhandlungen wurde von den Gewerkschaften wieder einmal ohne Druck auszuüben und ohne erkennbarem Willen zur Mobilisierung geführt und abgeschlossen. Da betonte die Gewerkschaft doch sogar in den Aussendungen in der Woche davor wie freundlich die Arbeitgeberseite dieses Mal sei und wie konstruktiv das Klima. Somit gingen - wohl nicht auf Forderung und Druck der Gewerkschaften, sondern der „Freundlichkeit“ der Arbeitgeberseite geschuldet - einige arbeitsrechtliche Forderungen, wie der Papamonat und die Anrechnung des 3. Karenzjahres, in die Umsetzung.

...weiterlesen "SOWI-Kollektivvertrag: Welche Interessen vertreten die Gewerkschaften?"

Anläßlich der Präsentation des von der KIV/UG herausgegebenen "Schwarzbuch Kranker Anstaltenverbund" interviewte Markus Koza, Bundessekretär der AUGE/UG und Vorsitzender der UG im ÖGB die TeilnehmerInnen des Pressegesprächs zum Schwarzbuch, zu den Arbeitsbedingungen im KAV,  Lust und Frust in der Personalvertretungsarbeit sowie über die Situation der Pflegeberufe. Die Interviews zum Anschauen. Herzlichen Dank an unsere Filmerin Renate Sassmann!

Maga. Lucia Schwarz, Künstlerin (Illustration, Malerei, Photographie), Mitarbeiterin der KIV/UG und Redakteurin des "Schwarzbuch Kranker Anstaltenverbund" über das Projekt, Reaktionen und die Bereitschaft der Betroffenen zur Mitarbeit:

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...weiterlesen "Interviews anlässlich der Präsentation des „Schwarzbuch Kranker Anstaltenverbund“"

Am 16. Juni 2016 stellte die KIV/UG im Rahmen eines Pressegesprächs das „Schwarzbuch Kranker Anstaltenverbund“. Mit dieser Sammlung vielfältiger Problemlagen in den Wiener Spitälern will die KIV/UG einmal mehr ins Bewusstsein rufen, wie schwierig die Arbeitsbedingungen in der Pflege und im Gesundheitsbereich sind. Und das dringener Handlungsbedarf besteht – vor allem bei den Entscheidungsträgern im KAV und der Gemeinde Wien.

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Vorgestellt wurde das Schwarzbuch von den beiden KIV/UG-PersonalvertreterInnen im KAV, Biju Onatt und Silvia Tauchner. Ihre zentrale Kritik am Verhalten des Krankenanstaltenberundes: „Die Arbeitsbedingungen in den Wiener Krankenanstalten sind von Einsparungen, Personalmangel, steigendem Arbeitsdruck und einer damit verbundenen Zunahme an Krankenständen geprägt. Unsere KollegInnen im Pflegebereich arbeiten zunehmend am Limit. Der Krankenanstaltenverbund der Gemeinde Wien soll endlich seine eigenen Leitlinien ernst nehmen und Arbeitsbedingungen herstellen, die diesen entsprechen.“

...weiterlesen "KIV/UG präsentiert „Schwarzbuch Kranker Anstaltenverbund“"

Bild "Soziale Arbeit ist mehr wert"Ein sich schon tatsächlich über Jahrzehnte schleppendes Projekt kommt nun der Umsetzung näher: ein Berufsgesetz für Soziale Arbeit. Kurz vor dem Sommer hat die rot-grüne Wiener Stadtregierung einen Gesetzestext, der die Berufsberechtigung für Sozialarbeit und Sozialpädagogik (sowie Sozialarbeitswissenschafter_innen) umfasst, präsentiert. Ziel ist eine bundesweite einheitliche Regelung.

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Der Text wurde von einer ExpertInnengruppe des Berufsverbandes (OBDS) gemeinsam mit SozialpädagogInnen und Barbara Bittner von der FH Wien mit juristischer Unterstützung verfasst. Aber leider, an den Landesorganisationen und der Basis vorbei. Jetzt soll er aber doch noch breit diskutiert werden. Ob Änderungen angenommen werden wird sich zeigen. Grundsätzlich begrüßen wir den Entwurf, obwohl er doch – noch? - Mängel aufweist. Er legt sich viel zu wenig fest, ist in wesentlichen Punkten vage, wo er Schutz und Klarheit bieten sollte. Wo gehört Soziale Arbeit unabdingbar von Fachleuten gemacht? Auf welchen Inhalt dürfen sich diese berufen, um sich vor den  oft kontraproduktiv wirkenden Anforderungen seitens der Fördergeber zu schützen? Aber auch: welche zwingende Verwendung hat der Master für soziale Arbeit, der ja auch vom Verband als Ausbildungsziel durchgesetzt wurde? Auch seitens  der AUGE/UG und der KIV/UG haben wir zu einer Rückmeldeschleife aufgerufen, um konstruktiv und inhaltlich an der Umsetzung des Gesetzes und der Behebung der Mängel mitzuwirken. Weil wir der Meinung sind, dass es unbedingt ein Berufsgesetz braucht und die realistische Chance einer – bestenfalls bundesweiten - Umsetzung unbedingt genutzt werden sollte.

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Den Gesetzesentwurf ist auf der Website des Berufsverbands der Sozialen Arbeit downloadbar.
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Rückmeldungen bitte an s.taibl.psd (at) psz.co.at

Fachtagung für PersonalvertreterInnen und BetriebsrätInnen der Sozial- und Gesundheitsberufe in Wien

Einladung und Programm

Datum: 24.04.2015
Zeit: 9-17 Uhr
Veranstalter: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, gedifo, Ärztekammer für Wien
Ort: Bildungszentrum der AK Wien, Großer Saal
Adresse: Theresianumgasse 16-18, 1040 Wien
Teilnahmegebühr: freier Eintritt

...weiterlesen "Was ist los in unserem Sozial- und Gesundheitssystem"

In der Nacht von 15. auf 16. Jänner wurden die Verhandlungen zum SWÖ KV abgeschlossen. Ein „zu mageres“ Ergebnis mit symbolischen Fortschritten, das durch einen Zweijahresabschluss noch verstärkt wird. Von Stefan Taibl
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ARMUT trotz Arbeit
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Die Einkommen in den privaten Sozial- und Gesundheitsberufen liegen weit unter  den Medianeinkommen. Armut in den geringer verdienenden Verwendungsgruppen ist vielfach traurige Realität  und sowohl Arbeitgebern als auch dem gewerkschaftlichen Verhandlungsgremium bewusst. Tönte es vor der Verhandlung noch „wir fairdienen mehr“ und wurde bei einer Auftaktveranstalltung mit 600 BetriebsrätInnen aus ganz Österreich noch lautstark angekündigt, der Aufholbedarf zu den Durchschnittseinkonmmen würde reduziert, ist beim Verhandlungsergebnis (Abschluss für zwei Jahre) nur noch wenig davon zu sehen: + 2,5% (bei einer Inflationsrate von 2,2%). Für 2015 die Inflationsrate plus 0,35%. Ein in Summe zu geringer Zuwachs – jedenfalls zu gering um die Einkommenslücke zwischen „Sozialer Arbeit“ und den Durchschnittseinkommen zu schließen.

...weiterlesen "KV für die Sozialwirtschaft Österreich (SWÖ- vormals BAGS) abgeschlossen – eine Einschätzung"

Saeule schwarzer Hintergrund
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Seit 15. Jänner mittags findet die zweite Kollektivvertragsverhandlungsrunde der Sozialwirtschaft Österreich - SWÖ statt. Sie ist mit "open end" angesetzt. Dieses mal wird es in erster Linie um die prozentuelle Lohnerhöhung gehen. Die Vernetzungsgruppe Soziales rief wieder gemeinsam mit der Initiative "Wir sind sozial aber nicht blöd" zur Aktion auf, um die Forderungen der laut GPA-djp ca. 95.000 Beschäftigten in diesem Sektor  zu unterstützen, zu verstärken und öffentlich zu machen.

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Vernetzung Soziales und die Initiative "Wir sind sozial aber nicht blöd" rufen zur Aktion
im Rahmen der 2. SWÖ (eh. BAGS) Kollektivvertragsverhandlungs-Runde
in St. Pölten auf
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WANN: Mittwoch 15. Jänner
ACHTUNG neue Uhrzeiten: 10:30h & 11:30h
WO Bahnhofsplatz  (10:30h) und  Kremser Gasse, Ecke Domgasse (11.30h)
a.
TREFFPUNKT IN WIEN: 09:15 Uhr,
Wien Westbahnhof
(untere Halle, bei den Fahrkartenautomaten)

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Denn wir, die Beschäftigten im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, haben ein Anrecht auf faire Arbeits- und Einkommensverhältnisse, erfüllen wir doch einen wichtigen öffentlichen und  gesellschaftlichen Auftrag. Denn soziale Arbeit ist nicht nur mehr wert, sie bringt auch einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert!

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Die Vernetzungsgruppe Soziales ist eine überfraktionelle Vernetzung von BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen, Beschäftigten im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich und sozialpolitisch Interessierten.
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KOMM HIN UND MACH MIT!
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Infos und Team:  www.kiv.at/vernetzung-soziales

Säule_bricht_zusammen
Am Mittwoch, den 8. Jänner morgens rief die Vernetzungsgruppe Soziales zur Aktion im Rahmen der Kollektivvertragsverhandlungen im Gesundheits- und Sozialbereich auf: Direkt vor dem ÖGB Haus am Johann-Böhm-Platz in 1020 Wien bei Eintreffen der VerhandlerInnenteams  der Arbeitgeber SWÖ (Sozialwirtschaft Österreich, eh. BAGS) und der ArbeitnehmerInnen brach die tragende Säule der Gesellschaft -  der Gesundheits- & Sozialbereich - einmal mehr symbolisch zusammen.
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Durch immer höheren Quotendruck, Effizienzsteigerung, Bürokratie und Kontrollwahnsinn verschlechtern sich laufend die Arbeits- und Einkommensverhältnisse im Sozialwesen.
Die Vernetzungsgruppe Soziales, eine überfraktionelle Vernetzung von BetriebsrätInnen, PersonalvertreterInnen, Beschäftigten im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich und sozialpolitisch Interessierten fordert gemeinsam mit der Initiative "Wir sind sozial aber nicht blöd" längst fälligen Verbesserungen. Auch KollegInnen vom "Augustin" und der Initiative "Aktive Arbeitslose" sprachen sich solidarisch aus.

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Wir, die Beschäftigten im Sozial-, Gesundheits- und Bildungsbereich, haben ein Anrecht auf faire Arbeits- und Einkommensverhältnisse, erfüllen wir doch einen wichtigen öffentlichen und gesellschaftlichen Auftrag. Denn soziale Arbeit ist nicht nur mehr wert, sie bringt auch einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert!

AKTION: Mittwoch 08. Jänner 2014, Erste SWÖ-Verhandlungsrunde, ÖGB (Catamaran) Johann-Böhm-Platz 1, 120 Wien, 7:30h

AKTION: Mittwoch 15. Jänner 2014, Fußgängerzone St. Pölten Innenstadt
ACHTUNG neue Uhrzeiten: 10:30h & 11:30h
Bahnhofsplatz  (10:30h) und  Kremser Gasse, Ecke Domgasse (11.30h)

KOMM HIN UND MACH MIT!