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In der Nacht vom 23. auf den 24. Februar wurde der SWÖ-KV in der sechsten Verhandlungsrunde abgeschlossen. Die Monate und Wochen zuvor hatten die Arbeitgeber die Verhandlungen immer wieder unterbrochen, mit dem Hinweis,  dass sie keine der drei Hauptverhandlungspunkte der Gewerkschaften akzeptieren würden -  und, wenn diese mit der in der fünften Verhandlungsrunde angebotenen Erhöhung von 2,45 % nicht einverstanden seien, eben gar nichts bekommen würden.
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Heute und morgen finden österreichweit Warnstreiks im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich statt. Die Kollektivvertragsverhandlungen sind bekanntlich gescheitert, das Angebot der Arbeitgeberseite sowohl hinsichtlich der Lohnsteigerungen als auch der geforderten Arbeitszeitverkürzung inakzeptabel.

Warum sind die Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung und höheren Lohnabschlüssen gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich mehr als berechtigt? Dazu ein paar Zahlen, Daten, Fakten aus dem Einkommensbericht des Rechnungshofs aus dem Jahr 2016 (Zahlen aus 2015).

...weiterlesen "Ein paar Zahlen, Daten, Fakten zur Lage der Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitsbereich"

Stell dir vor du brauchst Pflege, und kein/e PflegerIn kommt. Von Stefan Taibl

Es gärt unter den Beschäftigten. Der private Sozial- und Gesundheitsbereich, in dem überwiegend Frauen arbeiten, verdient laut GPA-DJP noch immer ca. 17 Prozent unter dem Durchschnittslohn der Privatangestellten. Bei 70 Prozent Teilzeitbeschäftigten gewinnt dieser Lohnunterschied noch zusätzlich an Brisanz.

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