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Investitionen in Soziale Dienstleistungen schaffen Arbeibesplätze. Und ein gut ausgebautes Netz bzw. Angebot sozialen Diensten, von Kinderbetreuung bis Pflege helfen auch dabei die Erwerbstbeteiligung von Frauen zu erhöhen. Diese Erkenntnisse sind nicht neu, werden allerdings einmal mehr von einer von AK und ÖGB in Auftrag gegebene Studie („Frauen und Wirtschaftskrise“, Vernetzung sozialer Dienstleistungen als Antwort auf Konjunktur- und Strukturkrise“, Biffl/Faustmann/Skrivanek, Donau Uni Krems) bestätigt.

Verglichen mit anderen europäischen Ländern ist die Erwerbsbeteiligung von Frauen verhältnismäßig niedrig. Daher fordert die AK Investitionen in soziale Infrstruktur, da diese nicht nur unmittelbar Beschäftigung schaffen (nicht zuletzt Frauenbeschäftigung), sondern vielfach überhaupt erst Möglichkeiten schaffen – aufgrund der in Österreich nach wie vor vorherrschenden konservativen, geschlechterspezifischen Arbeitsteilung im haushalt bei Kinderbetreuung und Pflege – einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Zusätzlich würde die Regionalwirtschaft belebt und Investitionen in soziale Dienste die Budgets langfristig entlasten.

...weiterlesen "AK/ÖGB Studie: Mehr (Frauen-)Beschäftigung durch Investitionen in soziale Dienste!"

Plattform 25 fordert:

Es reicht! Für alle. Fair teilen statt kürzen.

Demonstration gegen das Landesbudget:
25. März, 15 Uhr
Südtirolerplatz, Graz.

Aufruf der Plattform 25:

Die steirische Landesregierung ist entschlossen, im April ein Budget zu beschließen, das zu drastischen Kürzungen im Gesundheits-, Bildungs-, Sozial- und Kulturressort führen wird. ...weiterlesen "25.3.2011: Steiermark -- Plattform 25 -- DEMO GEGEN DAS SPARBUDGET!"

Seit gestern ist es fix. Bund, Länder und Gemeinden haben sich auf die Einrichtung und Dotierung eines Pflegefonds geeinigt. Bis 2014 soll dieser mit 685 Mio. Euro dotiert sein, zu zwei Drittel vom Bund, zu einem Drittel von Länder und Gemeinden finanziert.

Gleichzeitig wurde vereinbart, dass bis 2012 Gesetzgebung und Vollziehung des Landespflegegeldes Bundessache sein wird. Derzeit ist das Pflegegeldsystem ja bekannterweise sehr zersplittert, so splittert sich etwa das Landespflegegeld auf 280 Träger (!) auf, das Bundesspflegegeld immerhin „nur“ auf 23 Träger – die jeweiligen Pensionsversicherungen. (siehe STANDARD-Artikel)

...weiterlesen "Der Pflegefonds kommt -- die Finanzierungslücke bleibt"