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Im Rahmen einer am 19. Oktober in der AK Wien stattgefundenden Veranstaltung unter dem Titel "Verteilungsgerechtigkeit - Österreich auf dem Prüfstand" präsentierte Thomas Leoni, wissenschaftlicher Mitarbeiter des WIFO die Ergebnisse der Studie "Sozialpolitik - Verteilungsdimension und Wachstumsmotor". Konklusio der Untersuchung: Der Sozialstaat und damit auch soziale Dienstleistungen wirken sich positiv auf Wachstum und Beschäftigung aus. Der Sozialstaat fördert die Arbeitsmarktbeteiligung, schafft unmittelbar Arbeitsplätze, stabilisiert die Wirtschaft durch Sozialtransfers – sichert also die Binnennachfrage etwa durch Arbeitslosengeld beim Verlust des Arbeitsplatzes, eine ganz wichtige Funktion gerade in Krisenzeiten, erhöht über Bildung die Produktivität und fördert soziale Mobilität und intergenerative Mobilität.

Ein entsprechendes Angebot an sozialen (Dienst-)Leistung sichert nicht nur die soziale Stabilität, sondern hat das Potential Wirtschaftswachstum zu steigern. Etwa der Ausbau von Kinderbetreuung: diese erhöht die Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen, reduziert soziale Ungleichheiten, schafft unmittelbar Arbeitsplätze, hat positive Effekte auf die Entwicklung der Kinder etc.

Die Präsentation der Studie mit Zahlen, Daten, Fakten und Schlussfolgerungen als Download gibt es hier.